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Erdwärme
   

Häufige Fragen rund um Erdwärme und ihre Antworten


Frage:
Darf ich überall für Erdwärmesonden bzw. Brunnen bohren?

Antwort:
Zur Zeit werden in Baden-Württemberg viele Wasserschutzgebiete erweitert oder neu ausgewiesen. Bitte rufen Sie bei Ihrem Landratsamt, Amt für Umweltschutz, an. Nennen Sie dort die Flurstücksnummer und fragen Sie nach, ob auf Ihrem Grundstück Bohrungen für Erdwärmesonden möglich sind oder ob mit Auflagen zu rechnen ist.

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Frage:
Was muss ich tun, um ein Angebot zu erhalten?

Antwort: Wir benötigen die Daten Ihres Gebäudes, um für Sie ein Angebot bzw. eine Kostenschätzung ausarbeiten zu können. Nennen Sie uns zum Beispiel: die zu beheizende Fläche in m², den bisherigen Öl- oder Gasverbrauch und die Wärmedämmung. Die Preise für die Bohrarbeiten richten sich nach der Heizleistung des Gebäudes sowie nach der Zugänglichkeit der Bohrpunkte.

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Frage:
Ist es möglich, für eine Bohrung mit Sonde einen durchschnittlichen Preis anzugeben?

Antwort: Der durchschnittliche Preis pro kW Heizleistung liegt bei rund 1000 € . Das ist der Nettopreis für die Bohrarbeiten. Hinzu kommt nochmals ungefähr der selbe Betrag für Wärmepumpe, Pufferspeicher Brauchwasserspeicher usw.

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Frage:
Wie erfolgt denn die Kalkulation bezüglich der Bodenverhältnisse?

Antwort: Das Angebot wird auf den Heizbedarf, die Geologie, die Auflagen der Ämter und die Zugänglichkeit des Bauvorhabens abgestimmt.

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Frage:
Funktioniert die Erdwärmetechnik auch mit einer Radiatoren-Heizung?

Antwort:
Ja, in der Regel muss an den Heizkörpern nichts verändert werden. Die Wärmepumpen können heute, je nach Fabrikat, eine Vorlauftemperatur von bis zu 65 Grad Celsius leisten. Unser eigenes Gebäude im Ortskern ist über 150 Jahre alt wird seit 1980 mit einer Wärmepumpe und einer Erdwärmesonde beheizt. Die Heizkörper sind unverändert geblieben. Wir haben noch nie gefroren und in der Regel 23 Grad Celsius in der Wohnung. In den letzten Jahren wurden von uns rund 800 Gebäude auf eine Wärmepumpe mit Erdwärmesonden umgerüstet. Wichtig ist allerdings:
- eine gute Planung,
- die Berechnung des Wärmebedarfes,
- und eine korrekte Auslegung der Bohrmeter.

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Frage:
Wurde wegen ungünstiger Bodenverhältnisse schon einmal eine Bohrung abgebrochen bzw. konnte sie nicht umgesetzt werden?

Antwort: Das ist bei uns noch nie vorgekommen. Aber es gibt Unternehmen, die Bohrungen bei schwieriger Geologie abbrechen.



   
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